- BREG® Fusion™ Indikationen
- Bandinstabilität
Bandinstabilität:
Unter Bandinstabilität versteht man einen Zustand, bei dem die ein Gelenk führenden Bänder an Festigkeit und Stabilität verlieren und so das Gelenk nicht mehr in notwendiger und sicherer Weise bewegt werden kann. Meistens sind die Bänder des Kniegelenks von Bandinstabilitäten betroffen. Vor allem das innere und äußere Seitenband sind häufig betroffen. Ursache sind Dehnungen, Traumen oder Operationen am Kniegelenk. Bandinstabilitäten führen zu subjektiv empfundenen Bewegungsunsicherheiten in den betroffenen Gelenken sowie manchmal zum seitlichen Abknicken des Gelenks. Dies kann wiederum zu entsprechenden Traumen und sogar Frakturen führen. Therapiert werden sollte eine Bandinstabilität zunächst mit Bandagierungen des entsprechenden Gelenks, um die Stabilität wieder zu erreichen. Bewegungen sollten zunächst nur so durchgeführt werden. In schwierigeren Fällen kann ein operativer Eingriff (Straffung des betroffenen Bandes) notwendig werden. Weitere Informationen finden Sie unter Kniegelenk
- Kniearthrose
Kniearthrose/Gonarthrose:
Eine Kniearthrose ist einer der häufigsten orthopädischen Erkrankungen. Dabei kommt es zur Beschädigung und in extremen Fällen zur kompletten Zerstörung des Kniegelenkes. Ursachen sind in den allermeisten Fällen Fehlhaltungen oder Überbelastungen bei Bewegungen. Symptome einer Kniearthrose sind meistens bei Bewegung empfundene stechende Schmerzen, die den Patienten die Bewegungen in der gewohnten Weise nicht weiter durchführen lassen. Die Diagnose wird durch eine Röntgenaufnahme gestellt bei dem die radiologischen Zeichen für Arthrosen sichtbar gemacht werden können (Gelenkspaltverschmälerung, Osteophyten, Geröllzysten). Bei leichteren Formen der Kniearthrose wird meistens mit nicht steroidalen Antirheumatika therapiert. In schweren Fällen kann die Implantation eines Kniegelenksersatzes (Knie TEP=Totalendoprothese) notwendig werden. Oft muss aufgrund der symmetrischen Fehlbelastung neben einem Knie in einigem zeitlichen Abstand das andere Knie ebenfalls operiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Kniearthrose
- Nach Kniegelenkimplantat
Nach Kniegelenkimplantat/Knieendoprothetik:
Eine Knieprothese oder Kniegelenksprothese ist eine implantierte Prothese (Endoprothese), um Funktionen des Kniegelenks und/oder seines Stützapparates nach Funktionsverlust zu ersetzen. Die Knieprothese wird hauptsächlich bei schweren degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Kniegelenksarthrosen) und nach Verletzungen des Knies als operative Therapie eingesetzt, um eine schmerzfreie Bewegungsfähigkeit wieder herzustellen. Je nach Schwere der Schädigung werden partielle oder totale Knieprothesen verwendet. Die Knieprothese ist nach der Hüftgelenksprothese die zweithäufigste Endoprothese mit deutschlandweit etwa 80.000 Operationen jährlich.
- Nach Kollateralbandriss
Nach Kollateralbandriss/Nach Kollateralbandruptur (MCL/LCL):
Als Ligamentum collaterale (lat. für „Seitenband“) oder Kollateralband bezeichnet man in der Anatomie ein Band, welches seitlich ein Gelenk überbrückt und damit die Beweglichkeit des Gelenks in der Transversalebene einschränkt. Kollateralbänder sind an allen Gliedmaßengelenken mit Ausnahme des Schulter- und Hüftgelenks ausgebildet. Sie kommen stets paarig an der Innen- (Ligamentum collaterale mediale, „Innenband“) und Außenseite (Ligamentum collaterale laterale, „Außenband“) des Gelenks vor.
- Nach Kreuzbandriss
Von einem Kreuzbandriss, auch Kreuzbandruptur genannt, spricht man bei einem teilweisen oder vollständigen Riss (Ruptur) eines oder beider Kreuzbänder. In den meisten Fällen ist das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius) betroffen. Die Ursache für einen Kreuzbandriss ist das Überschreiten der Reißfestigkeit des Bandes. Kreuzbandrisse entstehen meist ohne Fremdeinwirkung durch plötzliche Richtungswechsel beim Laufen oder Springen. Sie sind die häufigsten klinisch relevanten Verletzungen im Bereich des Kniegelenks. .. Nicht behandelte Kreuzbandrupturen können zu schweren degenerativen Schäden im Knie führen. Die Therapie kann sowohl konservativ als auch chirurgisch (minimalinvasiv mittels Arthroskopie) erfolgen. ..Eine Vielzahl von Studien kommt zu dem Ergebnis, dass durch spezielle präventive Übungen das Risiko für einen Kreuzbandriss deutlich gesenkt werden kann.
BREG® Fusion™ für Kreuzband und Meniskus
Das Kreuz mit dem Kreuzband: Fusion unterstützt die Bewegung, statt sie zu bremsen.
Die funktionelle Knieorthese FusionTM geht mit und reagiert sofort, z.B. nach Kreuzband Operationen. Sie fördert die Beweglichkeit und senkt die Verletzungsgefahr. FusionTM ist eine Knieorthese mit einer präzisen Passform, die dem Anwender einen außerordentlich hohen Komfort bei gleichzeitig geringster Migration bietet. FusionTM begrenzt die Dehnbarkeit der Bänder, so auch das Kreuzband. Die Orthese bleibt exakt dort, wo sie sein soll und gibt dem Kniegelenk genau das, was es braucht: ungehinderte Mobilität bei größtmöglicher Stabilisierung. Hochwertiges Material macht die Orthese sehr leicht. Die angenehm tragbaren, leicht einzustellenden Verschlussbänder sowie die Rahmenpolsterung aus weichem Leder verleihen einen höchsten Tragekomfort.
Die Fusion™ Vorteile auf einen Blick:
- optimaler Schutz
- sehr anpassungsfähig
- fördert die Bewegung, ohne sie zu bremsen
- präzise Passform
- geringes Gewicht, hoher Komfort
- für Athleten entwickelt
- verrutscht nicht, bleibt an richtiger Stelle
- sehr gute Compliance
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