- Kneehab XP™ Indikationen
- Akute und chronische Schmerzen
Akute und chronische Schmerzen:
Bei Schmerzen unterscheidet man generell chronische von akuten Schmerzen. Akute Schmerzen treten plötzlich meistens mit kurzer Anlaufzeit auf und erreichen nach kurzer Zeit einen Schmerzhöhepunkt. Chronische Schmerzen sind meistens schleichend im Beginn. Die Schmerzspitze wird erst nach langer Zeit erreicht. Akute Schmerzen können durch Entzündungen, Verbrennungen und plötzlich eingetretenen Verletzungen erfolgen. Chronische Schmerzen werden eher durch degenerative Prozesse, wie z.B. der Bandscheiben mit folgenden Rückenschmerzen ausgelöst.
- Bandinstabilität
Bandinstabilität:
Unter Bandinstabilität versteht man einen Zustand, bei dem die ein Gelenk führenden Bänder an Festigkeit und Stabilität verlieren und so das Gelenk nicht mehr in notwendiger und sicherer Weise bewegt werden kann. Meistens sind die Bänder des Kniegelenks von Bandinstabilitäten betroffen. Vor allem das innere und äußere Seitenband sind häufig betroffen. Ursache sind Dehnungen, Traumen oder Operationen am Kniegelenk. Bandinstabilitäten führen zu subjektiv empfundenen Bewegungsunsicherheiten in den betroffenen Gelenken sowie manchmal zum seitlichen Abknicken des Gelenks. Dies kann wiederum zu entsprechenden Traumen und sogar Frakturen führen. Therapiert werden sollte eine Bandinstabilität zunächst mit Bandagierungen des entsprechenden Gelenks, um die Stabilität wieder zu erreichen. Bewegungen sollten zunächst nur so durchgeführt werden. In schwierigeren Fällen kann ein operativer Eingriff (Straffung des betroffenen Bandes) notwendig werden. Weitere Informationen finden Sie unter Kniegelenk
- Kniearthrose
Kniearthrose/Gonarthrose:
Eine Kniearthrose ist einer der häufigsten orthopädischen Erkrankungen. Dabei kommt es zur Beschädigung und in extremen Fällen zur kompletten Zerstörung des Kniegelenkes. Ursachen sind in den allermeisten Fällen Fehlhaltungen oder Überbelastungen bei Bewegungen. Symptome einer Kniearthrose sind meistens bei Bewegung empfundene stechende Schmerzen, die den Patienten die Bewegungen in der gewohnten Weise nicht weiter durchführen lassen. Die Diagnose wird durch eine Röntgenaufnahme gestellt bei dem die radiologischen Zeichen für Arthrosen sichtbar gemacht werden können (Gelenkspaltverschmälerung, Osteophyten, Geröllzysten). Bei leichteren Formen der Kniearthrose wird meistens mit nicht steroidalen Antirheumatika therapiert. In schweren Fällen kann die Implantation eines Kniegelenksersatzes (Knie TEP=Totalendoprothese) notwendig werden. Oft muss aufgrund der symmetrischen Fehlbelastung neben einem Knie in einigem zeitlichen Abstand das andere Knie ebenfalls operiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Kniearthrose
- Mediale Kniearthrose
- Muskelkräftigung/-aufbau
Muskelkräftigung/-aufbau oder Atrophiebehandlung:
Bei der Muskelkräftigung handelt es sich um physiotherapeutische Maßnahmen, um bereits eingetretener Verlust der Muskelkraft oder drohender Muskelkraftverlust auszugleichen und zu verhindern. Dabei können sogenannte isometrische Übungen angewendet werden, bei dem einzelne Muskepartien (z.B Oberarm oder Brustmuskulatur) regelmäßig angespannt und wieder entspannt werden. Bei regelmäßiger Übung führt dies zum Kräftigen der Muskulatur. Isometrische Übungen können noch um Gewichtstraining ergänzt werden, bei dem mit Hilfe von Gewichten versucht werden soll, mehr Muskelmasse aufzubauen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter Muskelaufbau
- Nach Kniegelenkimplantat
Nach Kniegelenkimplantat/Knieendoprothetik:
Eine Knieprothese oder Kniegelenksprothese ist eine implantierte Prothese (Endoprothese), um Funktionen des Kniegelenks und/oder seines Stützapparates nach Funktionsverlust zu ersetzen. Die Knieprothese wird hauptsächlich bei schweren degenerativen Erkrankungen der Gelenke (Kniegelenksarthrosen) und nach Verletzungen des Knies als operative Therapie eingesetzt, um eine schmerzfreie Bewegungsfähigkeit wieder herzustellen. Je nach Schwere der Schädigung werden partielle oder totale Knieprothesen verwendet. Die Knieprothese ist nach der Hüftgelenksprothese die zweithäufigste Endoprothese mit deutschlandweit etwa 80.000 Operationen jährlich.
- Nach Knorpelersatz
Nach Knorpelersatz/Nach Knorpelplastik:
Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem gut erhaltene Anteile des Gelenkknorpels aus wenig belasteten Randbereichen eines Gelenkes (insbesondere des Kniegelenks) verwendet werden, um Knorpeldefekte in Hauptbelastungszonen zu ersetzen. Diese Technik wird in der Regel in konventioneller Arthrotomie durchgeführt.
- Nach Kollateralbandriss
Nach Kollateralbandriss/Nach Kollateralbandruptur (MCL/LCL):
Als Ligamentum collaterale (lat. für „Seitenband“) oder Kollateralband bezeichnet man in der Anatomie ein Band, welches seitlich ein Gelenk überbrückt und damit die Beweglichkeit des Gelenks in der Transversalebene einschränkt. Kollateralbänder sind an allen Gliedmaßengelenken mit Ausnahme des Schulter- und Hüftgelenks ausgebildet. Sie kommen stets paarig an der Innen- (Ligamentum collaterale mediale, „Innenband“) und Außenseite (Ligamentum collaterale laterale, „Außenband“) des Gelenks vor.
- Nach Kreuzbandersatz
Nach Kreuzbandersatz / Kreuzbandplastik:
Die Kreuzbänder (lat.: Ligamenta cruciata genus) gehören, neben dem Außenband (Ligamentum collaterale fibulare) und dem Innenband (Ligamentum collaterale tibiale) zum Bandapparat des Kniegelenks der Säugetiere. Sie kreuzen sich im Zentrum des Kniegelenks, wodurch sie ihren Namen haben. Ihre Aufgabe ist, zusammen mit den anderen Strukturen des Knie-Bandapparates, die Stabilisierung des Gelenks bei jeder Bewegung. Alle aktuell verwendeten Operationstechniken sehen die Rekonstruktion des gerissenen Kreuzbandes bzw. den Kreuzbandersatz vor. Die Reste des durchtrennten Bandes werden dazu vollständig entfernt und durch ein neues Band ersetzt. Das neue Band kann aus körpereigenem Gewebe (autolog) oder aus dem Gewebe von Verstorbenen (allogen) oder einer anderen Spezies (xenogen) sein.
- Nach Kreuzbandriss
Von einem Kreuzbandriss, auch Kreuzbandruptur genannt, spricht man bei einem teilweisen oder vollständigen Riss (Ruptur) eines oder beider Kreuzbänder. In den meisten Fällen ist das vordere Kreuzband (Ligamentum cruciatum anterius) betroffen. Die Ursache für einen Kreuzbandriss ist das Überschreiten der Reißfestigkeit des Bandes. Kreuzbandrisse entstehen meist ohne Fremdeinwirkung durch plötzliche Richtungswechsel beim Laufen oder Springen. Sie sind die häufigsten klinisch relevanten Verletzungen im Bereich des Kniegelenks. .. Nicht behandelte Kreuzbandrupturen können zu schweren degenerativen Schäden im Knie führen. Die Therapie kann sowohl konservativ als auch chirurgisch (minimalinvasiv mittels Arthroskopie) erfolgen. ..Eine Vielzahl von Studien kommt zu dem Ergebnis, dass durch spezielle präventive Übungen das Risiko für einen Kreuzbandriss deutlich gesenkt werden kann.
- Nach Meniskusoperation
Nach Meniskusoperation/Nach Meniskusrefixation:
Meniskusoperationen werden immer dann durchgeführt, wenn nach Beschädigungen und Verletzungen der Menisken der Patient Beschwerden bei Bewegung und in Ruhe hat. Neben dem Meniskusersatz, stellt das Glätten des Meniskus eine wesentliche Behandlungsmöglichkeit dar. Dabei wird in operativer Schlüssellochtechnik ein Gerät in den Gelenkspalt des Knies eingebracht, das den Meniskus durch Hin- und Herbewegung glättet. Es kann immer auch passieren, dass zu viel Meniskus abgehobelt wird, und es dadurch zu Reibungen während der Kniebewegung kommen kann. Auch kann es zu Zerreißungen des Meniskus kommen und so weiterhin für Beschwerden sorgen. Weitere Informationen finden Sie unter Meniskusoperation
- Nach Oberschenkelbruch
Nach Oberschenkelbruch/Oberschenkelfraktur
Der Oberschenkelknochen ist über seinen Gelenkkopf mit der am Hüftknochen befestigten Hüftpfanne verbunden und bildet eine ineinandergreifende Einheit. Bei Stürzen auf die Hüfte und auf den Oberschenkel, kann es zu Prellungen und zum Teil schwerwiegenden Frakturen kommen. Diese Frakturen können fälschlicherweise auch zu Hüftschmerzen führen, die dem Patienten und dem Arzt zunächst das Gefühl geben, mit der Hüfte sei etwas nicht in Ordnung, Der Grund für Hüftschmerzen, aufgrund Oberschenkelfrakturen ist nicht geklärt. Es wird aber vermutet, dass das die Oberschenkelfraktur ausgelöste Trauma auch zu kleineren nicht sichtbaren Traumen der Hüfte geführt hat, die zu den beschriebenen Schmerzen führen. Weitere Informationen zum Thema Schenkelhalsbruch
- Vorderer Knieschmerz
Vorderer Knieschmerz / Patellofemorales Schmerzsyndrom:
Ursache eines vorderen Knieschmerzes ist meistens die sogenannte Chondropathia patellae. Ursache sind Fehlfunktionen der Oberschenkelmuskulatur und der Bänder des Knies. So können Muskelverspannungen vordere Knieschmerzen auslösen. Aber auch Fehlbildungen der Kniescheibe, z.B. zu große oder zu unförmige Kniescheiben können zu zum Teil sehr starken vorderen Knieschmerzen führen. Meistens treten diese Beschwerden im Jugendalter auf. Im Laufe der Zeit verschwinden die Beschwerden und bedürfen meistens keiner speziellen Behandlung. Auch Traumata in Form von Unfällen kann zu Schmerzen in der Kniescheibe führen. Auch der seltene Kniescheibenbruch kann zu starken Schmerzen führen. Weitere Informationen finden Sie unter vordere Knieschmerzen
Kneehab XP™ hilft gegen Atrophie
Stimuliert gezielt den Quadrizeps und wirkt der Atrophie entgegen.
Kneehab XP™ wurde speziell für die Kräftigung von schwacher oder schlaffer Oberschenkelmuskulatur entwickelt. Was Kneehab XP™ von anderen Formen der Elektrotherapie gegen Atrophie unterscheidet, ist die Art der Muskelstimulation. Während bei herkömmlicher Elektrotherapie die Impulse immer in der gleichen Richtung und immer in der gleichen Stärke und Dauer auf die Muskulatur wirken, stimuliert Kneehab XP™ die Muskulatur über mehrere Wege.
Mit patentiertem Verfahren gegen die Atrophie
Die Impulse sind unterschiedlich stark und von unterschiedlicher Dauer. Diese spezielle Form der Elektrotherapie heißt multipath™ und gelangt bislang nur mit Kneehab XP™ bei der Stimulation des Oberschenkels gegen Atrophie zur Anwendung. Sie sorgt dafür, dass sich die Muskulatur deutlich schneller regeneriert. Das Gerät hat drei Programme, ein integriertes Warn- und Sicherheitssystem unterstützt den Patienten aktiv und verhindert Fehler bei der Anwendung. Die Therapie ist praktisch nebenwirkungsfrei, das portable Gerät ist ideal zu Hause oder unterwegs einsetzbar und kann daher ganz einfach in den Tagesablauf integriert werden.
Wirksamkeit bei Atrophie des Oberschenkels belegt.
Die signifikant höhere Wirkung von Kneehab XP™ gegenüber herkömmlichen Stimulationsverfahren bei Atrophie werden in der Thermographie anschaulich (s.u.). Die rötlich visualisierte Erwärmung zeigt, dass Kneehab XP™ den Oberschenkel signifikant stärker stimuliert als es herkömmliche Elektrostimulation vermag. Das wirkt sich aus – in einer deutlich verkürzten Rehabilitation.
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